"Chaos und Schreie im Generalvikariat in Hildesheim"

Ministrantenleiter und erwachsene Ministranten bearbeiteten aktuelle Themen in turbulenter Weise.

 
Jugendarbeit geht bekanntermaßen ungewöhnliche Wege.

Wer von den Ministrantenverantwortlichen, die am 4. September zum "UPDATE-Tag" ins Bischöfliche Generalvikariat am Domhof gekommen war, eine "Sitzung" erwartete, wurde enttäuscht.


Die Ministrantenleiter und -leiterinnen wurden ordentlich gescheucht.

Chaosspiel durch das ganze Gebäude oder Werte-Wetten mit echten Ministrantendollars beherrschten das ganztägige Treffen, bei dem es um Austausch und Information zur Ministrantenarbeit ging.


Zum Mittagessen wurde - jugendgemäß - Pizza bestellt.

Ein wichtiger Punkt, neben Informativem zur Gruppenarbeit und zu Herausforderungen der Ministrantenarbeit, war das Thema "Mittlere Ebene" im Bistum Hildesheim: Regelmäßige Treffen von Ministrantenleiter/-innen in den Dekanaten sollen angeregt und begleitet werden, der Informationsfluss verbessert werden. Jedoch die Ausgangslage ist denkbar uneinheitlich: In manchen Dekanaten gibt es bereits aktive "Stammtische", in anderen ist selbst der Begriff "Dekanat" bei den jugendlichen Leitern und Leiterinnen noch ein Fremdwort, das mit Leben zu füllen ist. Die Zahl der Dekanate mit regelmäßigen Treffen ist aber im Steigen begriffen: eine Dynamik, die man ausnutzen will.

Dem Dekanat ein Gesicht zu geben - im Doppelsinn der Wortes - war somit unter anderem ein Thema des UPDATE-Tages.


Um einen Überblick über das Bistum zu bekommen, wurden
"Dekanats-Ortsschilder" geografisch korrekt aufgestellt.

Die Anwesenden ordneten sich ihren Dekanaten zu; so wurde einigermaßen sichtbar, wo die weißen Flecken sind. Da die Mitglieder des ehrenamtlichen diözesanen Arbeitskreises auch Einblick in das Leben der am UPDATE-Tag "abwesenden" Dekanate hatten, konnte die Arbeit in diesen Dekanaten trotzdem gut skizziert werden. (Hendrik Becker)

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